48 Teams. 104 Spiele. Und trotzdem kein Buchungsboom.
Seit einer Woche läuft die größte Fußball-WM aller Zeiten in den USA, Kanada und Mexiko. Eigentlich der Traum jeder Hotelbranche: garantierte Nachfrage, Millionen Reisende, monatelang volle Häuser. Nur passiert das gerade nicht. Und der Grund dahinter geht jedes Hotel etwas an, auch eures in Tirol oder Oberbayern. Außerdem diese Woche: eine Betrugswelle, die in eurem Namen läuft, und ein Instagram-Update, das ihr in fünf Minuten umsetzen könnt. |
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Sogar die WM füllt keine Zimmer von allein ⚽
Das Turnier läuft, doch der erwartete Ansturm auf die Hotels bleibt aus. Auch eine Woche nach dem Anpfiff melden die Betriebe in mehreren Austragungsstädten eine Auslastung deutlich unter den Erwartungen. Die Gründe sind typisch amerikanisch: Visahürden, politische Unsicherheit, hohe Preise und von der FIFA stornierte Zimmerkontingente.
Klingt weit weg von Tirol. Im Detail ist es das auch. Aber eine Sache gilt überall: Aufmerksamkeit ist nicht gleich Buchung. Jemand sucht ein Zimmer in eurer Region, findet euch, und dann? Wenn die Buchung auf dem Handy hakt oder der Preis nicht sofort sichtbar ist, ist der Gast weg. Meistens zu Booking.com, das genau diese Reibung wegnimmt. |
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Eure Gäste werden abgezockt. In eurem Namen 📲
Gerade läuft eine Betrugswelle über WhatsApp. Gäste bekommen eine Nachricht, angeblich vom Hotel, und sollen ihre Buchung bestätigen und zahlen. Das Perfide: Die Nachrichten nennen echte Hotelnamen und korrekte Reisedaten und wirken dadurch absolut glaubwürdig. Auslöser ist ein Datenleck bei Booking.com im April, bei dem Namen, Kontaktdaten und Buchungszeiträume abgegriffen wurden. Behörden in ganz DACH melden für Juni einen deutlichen Anstieg dieser Angriffe. Den Ärger tragt am Ende ihr, denn der Gast denkt, das Hotel hat ihn abgezockt.
Was ihr tun könnt: ein Satz in der Buchungsbestätigung, dass ihr Zahlungen nie per WhatsApp oder SMS einfordert. Nebenbei das beste Argument für die direkte Buchung, denn wer direkt bei euch bucht, weiß genau, von wem die Nachricht kommt. |
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Schluss mit chronologisch 📸 |
Instagram lässt jetzt alle ihr Profil-Grid frei sortieren. Bisher standen eure Posts stur in Upload-Reihenfolge, jetzt haltet ihr einen Beitrag gedrückt, wählt "Reorder grid" und zieht ihn dahin, wo ihr ihn haben wollt. Klingt nach Spielerei, ist aber entscheidend: Ein Gast schaut euer Profil an, bevor er bucht, und die ersten neun Kacheln entscheiden, ob er bleibt oder weiterwischt. Also ran: Pool, Suite, Frühstück und Aussicht nach vorne, die halbleere Eventfoto-Reihe vom Herbst nach hinten. Fünf Minuten, und euer Profil verkauft endlich das, was es soll. Seht ihr den Button noch nicht: Instagram schaltet die Funktion gerade nach und nach frei, einfach App updaten und kurz abwarten. |
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