Zwei Baustellen, die gerade parallel entstehen
Diese Ausgabe bringt eine Einladung und eine Warnung zusammen. Die Einladung: Ein kostenloser Termin, wenn bei euch Herkunftsmärkte gerade wegbrechen und die Preisstrategie neu gedacht werden muss. Die Warnung: Google verkauft jetzt selbst Zimmer, direkt im Chat, ohne dass ein Gast eure Website je sieht. |
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| Wenn Herkunftsmärkte wegbrechen, hilft keine Ausrede, sondern ein Plan🎓 |
Kurzfristigere Buchungen, steigender Preisdruck, wegbrechende Herkunftsmärkte: Genau darum geht es in unserer kostenlosen Online-Session am 13.10.2026 von 16.00-17.00 Uhr. Marco Riederer von Prodinger und Philipp Ingenillem von Online Birds zeigen, wie Positionierung, neue Herkunftsmärkte und eine belastbare Preisstrategie zusammenspielen. Zwei Hoteliers, Alfons Weiss vom Hotel Bayerwaldhof und Elisabeth Madreiter vom Hotel der Löwe, bringen eigene Erfahrungen aus der Praxis mit in die Diskussionsrunde. Die Teilnahme läuft per Teams, ihr bekommt die Präsentation danach als PDF und könnt live Fragen stellen. Wer gerade merkt, dass sich die eigenen Herkunftsmärkte verschieben, bekommt hier keine Theorie, sondern zwei Perspektiven, die das schon durchdacht haben. |
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| Google bucht jetzt selbst, mitten im Chat 🤖 |
Seit dem 27. August läuft in den USA eine Funktion, die den Wettbewerb um den Gast neu ordnet: Im Google AI Mode können Reisende ein Zimmer beschreiben, vergleichen, auswählen, die Stornobedingungen lesen und über „Continue on Google" mit Google Pay bezahlen, alles ohne die Suche zu verlassen. Launch-Partner sind unter anderem Booking.com, Expedia, Hilton, IHG, Marriott und Wyndham. Rechtlich bleibt das Hotel oder die OTA weiter Vertragspartner und kümmert sich um Zahlung, Bestätigung und Support, Google positioniert sich als reiner Vermittler der Transaktion.
Für kleinere und unabhängige Häuser ist der eigentliche Haken aber nicht die Buchung selbst, sondern was ihr vorausgeht. Eine unabhängige Auswertung von rund 4.000 Google-AI-Mode-Suchanfragen zeigt: 79 % der klickbaren Hotel-Links führen zum Google-Unternehmensprofil, nur 17 % zur eigenen Website und gerade einmal 4 % zu einer OTA. Wer im AI Mode sichtbar sein will, kommt also vor allem über ein gepflegtes Google-Profil mit aktuellen Preisen, Verfügbarkeiten und Beschreibungen dorthin, die eigene Website bleibt aber ebenso ein wichtiger Hebel.
Die Buchungsfunktion selbst läuft aktuell nur in den USA und auf Englisch. Aber die Richtung ist eindeutig, und sie betrifft auch DACH-Häuser: Google-Profil und eigene Website ergänzen sich künftig noch enger. Wer beides aktuell und stimmig hält, taucht in genau dem Moment auf, in dem der Gast sich entscheidet, egal ob er im Chat landet oder auf der Website. |
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